Dieses Lexikon beinhaltet Begriffe aus dem Steuerrecht, Gesellschaftsrecht und Kapitalmarktrecht.

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Begriff Definition
Abgabenordnung

Die Glossary Link Abgabenordnung ( Glossary Link AO) ist das elementare Gesetz des deutschen Steuerrechts. Da sich in ihr die grundlegenden und für alle Steuerarten geltenden Regelungen über das Besteuerungsverfahren finden, wird sie auch als Steuergrundgesetz bezeichnet. Als so genanntes allgemeines Steuerrecht bzw. Steuerverfahrensrecht ist in ihr geregelt, wie die Besteuerungsgrundlagen ermittelt werden, Steuern festgesetzt, erhoben und vollstreckt werden. Daneben sind in der Abgabenordnung Vorschriften über außergerichtliche Rechtsbehelfe sowie zum steuerlichen Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht enthalten.

Während die einzelnen Steuergesetze (z. B. Einkommensteuergesetz oder Umsatzsteuergesetz) die Entstehung und Berechnung der Glossary Link Steuer regeln, enthält die AO grundsätzliche Regelungen darüber, wie die Steuer festzusetzen ist und wann sie zu entrichten ist.


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Aliases (separate with |): AO
Bilanzstichtag

Der Glossary Link Bilanzstichtag ist im Rechnungswesen der letzte Tag des Wirtschaftsjahres, zu dem turnusmäßig ein Glossary Link Jahresabschluss von Unternehmen aufgestellt wird und auf den sich die Bilanz bezieht.


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Einkommensteuer

Die Glossary Link Einkommensteuer (Abkürzung: Glossary Link ESt) ist eine Steuer, die auf das Einkommen natürlicher Personen erhoben wird. Dabei gelten spezielle Regelungen für das inländische Einkommen und das Welteinkommen. Bemessungsgrundlage ist das zu versteuernde Einkommen. Die Rechtsgrundlage befindet sich im Einkommensteuergesetz (EStG). Der Anteil der Einkommensteuer an den Gesamtsteuereinnahmen des Staates im Jahre 2008 betrug 36,4 % bestehend aus Lohnsteuer, veranlagter Einkommensteuer, Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag.

Die Einkommensteuer wird sowohl auf das Welteinkommen natürlicher Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt im Inland (unbeschränkte Einkommensteuerpflicht gemäß § 1 Abs. 1 Satz 1 EStG), als auch auf das inländische Einkommen (im Sinne des § 49 EStG) von Personen, die weder ihren Wohnsitz noch ihren gewöhnlichem Aufenthalt im Inland haben (beschränkte Einkommensteuerpflicht gemäß § 1 Abs. 4 EStG), erhoben.

Zuständig für Festsetzung und Erhebung der Einkommensteuer ist nach § 19 Abgabenordnung regelmäßig das Glossary Link Finanzamt, in dessen Bezirk der Steuerpflichtige seinen Wohnsitz hat. Der Steuerpflichtige wird durch den Einkommensteuerbescheid (Verwaltungsakt) über die für den Veranlagungszeitraum festgesetzte Steuer unterrichtet.

Da die Einkommensteuer erst mit Ablauf eines Kalenderjahres entsteht und erst nach ihrer Festsetzung fällig wird, hat der Gesetzgeber die Entrichtung von Vorauszahlungen vorgeschrieben (§ 37 Abs. 1 S. 2 EStG). Die Vorauszahlungen werden vom Finanzamt durch Vorauszahlungsbescheid festgesetzt.


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Aliases (separate with |): Einkommenssteuer|ESt
Finanzamt

Die Finanzämter sind Landesbehörden der Finanzverwaltung, deren Aufgaben im Gesetz über die Finanzverwaltung (FVG) festgelegt sind. Nach § 17 FVG umfassen diese die Verwaltung der Steuern mit Ausnahme der bundesgesetzlich geregelten Verbrauchsteuern, soweit die Verwaltung nicht den Bundesfinanzbehörden oder Gemeinden übertragen worden ist.

Anschrift des Finanzamts in Freiburg:

Finanzamt Freiburg-Stadt    
Sautierstr. 24
79104 Freiburg
Telefon 0761/204-0

Homepage: Finananzamt Freiburg Stadt


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Finanzgericht

Das Glossary Link Finanzgericht ist ein besonderes Fachgericht. Es ist in Deutschland das Gericht erster Instanz für den Rechtsweg in finanzgerichtlichen Streitigkeiten. Die Richterinnen und Richter befinden über Rechtstreitigkeiten zwischen Steuerbürger und Finanzverwaltung (Finanzämter und Zollbehörden). Der Aufbau der Finanzgerichtsbarkeit ist anders als der der übrigen Gerichtsbarkeiten zweistufig.

Dem Bürger steht es frei sich vor den Finanzgerichten gegen Maßnahmen der Finanzbehörden in Steuer- und Zollsachen zur Wehr zu setzen. Die Bestrafung von Steuersündern gehört jedoch nicht zu den Aufgaben der Finanzgerichte. Das Finanzgericht ist auch kein „verlängerter Arm“ der Finanzverwaltung. Es ist – wie jedes anderes Gericht auch – unabhängig und nur dem Gesetz unterworfen.

Das Finanzgericht ist als Oberes Gericht des Landes in Senate gegliedert. Einem Senat gehören drei Berufsrichter und – in der mündlichen Verhandlung – zwei ehrenamtliche Richter an. Der Senat kann in einfacher Sache beschließen, dass ein Berufsrichter allein als Einzelrichter entscheidet § 6 und § 79a FGO).


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Aliases (separate with |): |FG
Freiburger Gründertag

Der " Glossary Link Freiburger Gründertag" hat sich zu einer der erfolgreichsten und größ­ten Unternehmensgründermessen in Deutschland entwickelt.

Die IHK Südlicher Oberrhein veranstaltet den Freiburger Gründertag be­reits zum 14. ten Mal in enger Kooperation mit der Albert-Ludwigs-Univer­sität, der Handwerkskammer Freiburg, Haufe - Lexware GmbH & Co. KG, der Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau, der Volksbank Freiburg sowie der Wirtschaftsförderung Region Freiburg. Er bietet in zahlreichen Work­shops, Foren und Messeständen alles Wissenswerte rund um das Thema "Existenzgründung, - festigung und Unternehmensnachfolge". Der Eintritt ist für Besucher kostenlos.

Gelangensbestätigung

Als innergemeinschaftliche Lieferung wird ein Steuerbefreiungstatbestand des Umsatzsteuerrechts bezeichnet, nach dem eine grenzüberschreitende Lieferung innerhalb der Europäischen Union (ursprünglich innerhalb der Europäischen Gemeinschaft) von der Umsatzsteuer im Staat des Beginns des Transports steuerfrei gestellt wird. Voraussetzung dafür ist, dass ein Unternehmer im Rahmen seines Unternehmens die Lieferung an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen ausführt und der Gegenstand tatsächlich von einem Mitgliedstaat in einen anderen Mitgliedstaat im Rahmen der Lieferung transportiert wird.

Eine Sonderform der innergemeinschaftlichen Lieferung ist die innergemeinschaftliche Verbringung. Hier kommt es nicht zu einer Lieferung zwischen zwei Unternehmen. Die Verbringung innerhalb eines Unternehmens wird als innergemeinschaftliche Lieferung fingiert.

Die innergemeinschaftliche Lieferung führt aus der Sicht des Erwerbers zu einem innergemeinschaftlichen Erwerb. Damit wird die Umsatzbesteuerung im Erwerberstaat sichergestellt. Der Erwerber hat die Erwerbsumsatzsteuer abzuführen und kann gleichzeitig diese als Vorsteuer abziehen, soweit er zum Vorsteuerabzug berechtigt ist.

Unser Sonderrundschreiben zum Thema


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Grenzgänger

Als Glossary Link Grenzgänger bezeichnet man Personen, die zwischen dem Land, in dem sie leben, und dem Land, in dem sie arbeiten, pendeln. Sie sind im Inland wohnhaft und einkommensteuerpflichtig, aber im Ausland unselbständig erwerbstätig und suchen täglich oder mindestens einmal wöchentlich ihren inländischen Wohnsitz auf“.[1] Voraussetzung sind zwischenstaatliche Freizügigkeit und verkehrsmäßige Erschließung der Grenzgebiete der betroffenen Staaten. Das Grenzgängerwesen entstand daher in Europa erst als eine Folge der europäischen Einigung.


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Jahresabschluss

Der Jahresabschluss ist der rechnerische Abschluss eines kaufmännischen Geschäftsjahres. Er stellt die finanzielle Lage und den Erfolg eines Unternehmens fest und beinhaltet den Abschluss der Buchhaltung, die Zusammenstellung von Dokumenten zur Rechnungslegung sowie deren Prüfung, Bestätigung und Veröffentlichung. Bei Unternehmen, die der Pflicht zur Buchführung unterliegen, sind die Hauptbestandteile des Jahresabschlusses die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung, gegebenenfalls ergänzt um den Anhang und den Lagebericht. Kleine Gewerbetreibende und Freie Berufe stellen eine Einnahmenüberschussrechnung auf. Der Jahresabschluss hat zwei Grundfunktionen: Er informiert über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und stellt die Bemessungsgrundlage für die Verteilung des Ergebnisses auf. Einen Jahresabschluss nach GoB müssen alle Kaufleute gemäß §§ 242 ff. HGB aufstellen (siehe Buchführungspflicht). Hierbei ist jedoch die Ausnahme des § 242 Abs. 4 HGB zu beachten, welcher Einzelkaufleute im Sinne des § 241a HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses befreit. Die Bilanz als wesentlicher Teil des Jahresabschlusses wird nach § 242 HGB von jedem Kaufmann zu Beginn seines Handelsgewerbes und für den Schluss eines jeden Geschäftsjahres gefordert. Die Fristen sind gestaffelt: Große und mittelgroße Kapitalgesellschaften müssen den Jahresabschluss in den ersten drei Monaten, kleine Kapitalgesellschaften in den ersten sechs Monaten des neuen Jahres aufstellen (§ 264 HGB), es sei denn, dass diese kapitalmarktorientiert im Sinne des § 264d HGB sind, denn dann gelten sie gemäß § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB stets als große Kapitalgesellschaften. Nicht-Kapitalgesellschaften sind lediglich zur Einhaltung einer „einem ordnungsgemäßen Geschäftsgang entsprechenden Zeit“ verpflichtet (§ 243 HGB). In der Regel entspricht dies bei normalem Geschäftsgang einem Zeitraum von sechs bis neun Monaten und bei unvorhergesehenen Ereignissen bis zu zwölf Monaten.


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Körperschaftsteuer

Die Glossary Link Körperschaftsteuer (Abkürzung: Glossary Link KSt) ist die Steuer auf das Einkommen von inländischen juristischen Personen wie beispielsweise Kapitalgesellschaften, Genossenschaften oder Vereinen. Sie beträgt 15 % des zu versteuernden Einkommens. Auf Basis der Steuerbilanz wird durch verschiedene Korrekturen, welche die Steuergesetze vorgeben, das maßgebliche Einkommen ermittelt. Es muss jährlich mit der Körperschaftsteuererklärung beim zuständigen Finanzamt gemeldet werden. Die Körperschaftsteuer ist nicht die einzige Unternehmensteuer. Sie wird durch die Gewerbesteuer und die Einkommensteuer auf unternehmerische Einkünfte ergänzt. Unter anderem politische Parteien, gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken dienende Körperschaften sowie Unternehmen des Bundes sind von der Körperschaftsteuer befreit.


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Aliases (separate with |): KSt
Selbstanzeige

Die Glossary Link Selbstanzeige ein Begriff aus dem deutschen Steuerstrafrecht, vgl. § 371 Abgabenordnung (AO).

Wer wirksam eine Selbstanzeige erstattet, kann nicht bestraft werden, obwohl er eine Steuerhinterziehung (§ 370 AO) vollendet hat. Mit dem Institut der Selbstanzeige wird „tätige Reue“ auch nach einem bereits beendeten Delikt mit Straffreiheit honoriert, ein Phänomen, das dem Strafrecht sonst fremd ist. Die strafbefreiende Selbstanzeige ist ein sogenannter persönlicher Strafaufhebungsgrund.

Voraussetzung für eine wirksame Selbstanzeige ist, dass der Täter der Steuerhinterziehung seine Tathandlung korrigiert (unrichtige oder unvollständige Angaben berichtigt oder ergänzt oder unterlassene Angaben nachholt) und die hinterzogene Steuer entrichtet. Der Bundesgerichtshof entschied am 20. Mai 2010, dass ein Steuerhinterzieher keine Straffreiheit erlangt, wenn er von mehreren bisher den Finanzbehörden verheimlichten Auslandskonten nur diejenigen offenbart, deren Aufdeckung er fürchtet. Vielmehr muss man, um Straffreiheit zu erlangen, hinsichtlich aller Konten „reinen Tisch“ machen.

Nicht mehr möglich ist die Selbstanzeige in folgenden Fällen:

  • Erscheinen eines Prüfers der Finanzverwaltung zur Prüfung
  • Einleitung und Bekanntgabe eines Steuerstrafverfahren
  • Entdeckung der Tat oder zu erwartende Tatentdeckung
  • dem Täter oder seinem Vertreter wurde eine Prüfungsanordnung nach § 196 AO bekannt gegeben
  • Die nach § 370 Absatz 1 verkürzte Steuer oder der für sich oder einen anderen erlangte nicht gerechtfertigte Steuervorteil übersteigt einen Betrag von 50 000 Euro je Tat (Scheitert die Selbstanzeige aus diesem Grund, kann jedoch eine Einstellung gem. § 398a AO erfolgen).

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Steuer

Als Steuer wird eine Geldleistung ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung bezeichnet, die ein öffentlich-rechtliches Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen allen Personen auferlegt, die einen steuerlichen Tatbestand verwirklichen, wobei die Erzielung von Einnahmen wenigstens Nebenzweck sein sollte (Legaldefinition nach § 3 der deutschen Abgabenordnung). Damit sind Steuern eine öffentlich-rechtliche Abgabe, denen keine bestimmte staatliche Leistung (keine Pflicht zur Gegenleistung und keine Zweckbindung des Gemeinwesens) gegenübersteht und die zwecks Deckung des allgemeinen Finanzbedarfs ohne Ansehen der Person alle zahlen müssen, die den Tatbestand der Steuerpflicht erfüllen. Abgaben im engeren Sinne müssen hingegen aufgabenbezogen und zweckgebunden verwendet werden.

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Steuerberater

Als Glossary Link Steuerberater ( Glossary Link StB) wird der Angehörige eines freien Berufs bezeichnet, der in steuerrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen berät. Die Berechtigung zur Berufsausübung ist in Deutschland und Österreich an bestimmte Voraussetzungen gebunden. In Deutschland sind der Tätigkeitsbereich und die Zulassung umfassend im Steuerberatungsgesetz und der dazugehörigen Durchführungsverordnung geregelt. Viele Beratungstätigkeiten gehören zu den Vorbehaltsaufgaben und dürfen nur von zugelassenen Steuerberatern und einigen wenigen weiteren Berufsangehörigen ausgeführt werden. Steuerberater haben die Aufgabe der Hilfestellung in Steuerangelegenheiten, zur Vertretung in finanzgerichtlichen Prozessen und zur Beratung in betriebswirtschaftlichen Fragen. Die Tätigkeit kann selbständig oder im Angestelltenverhältnis ausgeübt werden. Die Aufgaben des Steuerberaters bestehen hauptsächlich in der vorausschauenden Beratung für eine optimale Steuergestaltung, der Erstellung von Buchführungen, Jahresabschlüssen und Glossary Link Steuererklärungen sowie der anschließenden Überprüfung von Steuerbescheiden und der Vertretung des Mandanten in Streitfällen mit dem Finanzamt und vor dem Finanzgericht. Im Detail sind die folgenden Aufgaben für einen Steuerberater vorgesehen:

  • Führung der Buchhaltung für gewerbliche Mandanten
  • Führung der Aufzeichnungen für freiberufliche Mandanten
  • Erstellung der Lohn- und Gehaltsabrechnung für Arbeitgeber
  • Erstellung von Jahresabschlüssen für bilanzierende Mandanten
  • Erstellung der Einnahmenüberschussrechnung für nichtbilanzierende Mandanten
  • Erstellung von Steuererklärungen im unternehmerischen und privaten Bereich
  • Vertretung vor Finanzbehörden, Finanzgerichten sowie in Steuerstrafsachen und in Bußgeldsachen wegen einer Steuerordnungswidrigkeit
  • Beratungsleistungen hinsichtlich wie Steuergestaltung, Existenzgründungsfragen, Sanierungsfällen, Vermögensverwaltung und Planung

Hier finden Sie unser Tätigkeitsfeld im Bereich Steuerberatung. Die Unkelbach Treuhand GmbH betreut vor allem Mandanten aus Freiburg und Staufen.


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Aliases (separate with |): StB
Steuerbescheid

Als Glossary Link Steuerbescheid wird ein Verwaltungsakt bezeichnet, mit dem die Steuerfestsetzung dem Steuerpflichtigen gegenüber bekanntgegeben wird, also die Art und Höhe der Steuern, die ein Steuerpflichtiger schuldet. Dabei kommt dem Steuerbescheid die Aufgabe zu, den nach § 38 Abgabenordnung (AO) abstrakt entstandenen Steueranspruch zu beziffern.

Daneben ist einem schriftlichen Steuerbescheid eine Belehrung darüber beizufügen, welcher Rechtsbehelf zulässig ist und binnen welcher Frist und bei welcher Behörde er einzulegen ist.

Wird der Rechtsbehelf nicht innerhalb der Rechtsbehelfsfrist eingelegt und besteht keine Möglichkeit für Wiedereinsetzung in den vorigen Stand so wird der Bescheid bestandskräftig. Ein (materiell) bestandskräftiger Steuerbescheid ist bindend, selbst wenn dieser fehlerhaft ist.


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Steuererklärung

Die Glossary Link Steuererklärung ist eine Erklärung, mit der eine natürliche oder juristische Person gegenüber einer Finanzbehörde die Tatsachen offenlegt, die die Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen und die Festsetzung der Steuer ermöglichen. Für die Steuererklärung muss in der Regel ein amtlich vorgeschriebener Vordruck verwendet werden. Beispiele für regelmäßig abzugebende Steuererklärungen:

  • Einkommensteuererklärung bei natürlichen Personen
  • Körperschaftsteuererklärung bei juristischen Personen
  • Umsatzsteuererklärung, Umsatzsteuer-Voranmeldung bei Unternehmern
  • Gewerbesteuererklärung bei Gewerbebetrieben
  • Lohnsteueranmeldung
  • Erklärung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung von Grundlagen für die Einkommensbesteuerung und die Eigenheimzulage (ESt 1B) [1] bei Mitunternehmerschaften

Für spezielle Situationen sind weitere Steuererklärungen vorgeschrieben:

  • Erbschaftsteuererklärung
  • Schenkungsteuererklärung

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Glossary 2.7 uses technologies including PHP and SQL

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