Anbei finden Sie unsere monatlich erscheinenden Einschätzungen zur Wirtschaft und Börse: Für unsere mittelständisches Klientel aus dem produzierenden Gewerbe ist für die Kapazitätsplanung ein fundierter Ausblick in die Zukunft wichtig und für alle Kunden im Rahmen ihrer Vermögensplanung eine Einschätzung der Kapitalmärkte, denn sie nehmen zunehmend die Strukturierung ihrer Altersversorgung selber in die Hand und sind hierbei auf neutrale Informationen angewiesen.

Börsentipps November 2014

Wie gehen Kurse? Es gibt drei Faktoren: Das Umfeld, der Zins und die Gewinne. Woher laufen die Kurse? Seit unserer letzten Einschätzung hat sich wenig geändert, Ukraine, IS, etc. sind gleich geblieben, nur hat man sich daran gewöhnt. Im Übrigen sind erfahrungsgemäß politische Börsen nur von kurzer Dauer. Die USA halten den Zins niedrig, haben aber angekündigt, die FED-Wertpapierkäufe von monatlich 15 Milliarden Dollar planmäßig einzustellen. Also auch dort nichts Neues. Signifikant ist die Korrelation der FED-Bilanzsumme mit der Entwicklung des breit gestreuten S&P. Da die Bilanzsumme nun künftig nach unten geht, haben die US-Fonds ihre Barliquidität enorm hochgefahren, man erwartet also einen Kursverfall. Altmeister Buffet hat mittlerweile 50 Mrd. Dollar auf der hohen Kante und träumt von einem „big pitch“. In Deutschland ist wegen der erklärten weiteren EZB-Niedrigzinspolitik der Anlagenotstand ausgebrochen. Versicherer haben alle Mühe ihre Zinsversprechen einzulösen und fahren in ihrer Not die Aktienquote hoch, wohl wissend, dass der europäische Aktienmarkt von den amerikanischen Fonds gemacht wird. Höhere Zinsen erhöhen die Finanzierungskosten der Firmen und drücken als Basiszins im Rahmen der Unternehmensbewertung den Kurs. Was machen die Gewinne? Die Stimmung der Einkaufsmanager in der US-Region Chicago hat sich im Oktober überraschend aufgehellt. Der Indikator stieg auf 66,2. Die Schnellschätzung zu den Einkaufsmanagerindizes in der Eurozone für Oktober konnte auch leicht auf der Oberseite überraschen. Erfreulich war dabei, dass ein Abrutschen des Stimmungsindikators für das Verarbeitende Gewerbe unter die Expansionsmarke von 50 Punkten verhindert werden konnte. Das IFO-Institut meldet aktuell: Einzelhandel reagiert negativ, Wirtschaft kühlt sich ab, kein Stimmungsaufheller für die deutsche Wirtschaft in Sicht: Der Geschäftsklimaindex fiel für Oktober unerwartet deutlich von 104,7 auf 103,2 Punkte, wie das Münchner Ifo Institut zu seiner Umfrage unter 7000 Managern mitteilte. Damit hat sich die Stimmung im Oktober den sechsten Monat in Folge eingetrübt. Der Ifo-Index gilt als wichtigster Frühindikator der deutschen Wirtschaft. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich einen Rückgang auf 104,3 Zähler erwartet. Von dem kürzlich blitzschnellen Rücksetzer des DAX von 9.800 auf 8.600 waren viele überrascht bis auf die, die vorgeben, alles im Griff zu haben und unten durch Nachkäufe verbilligt haben. Die meisten Anleger waren überrascht, fehlen ihnen auch die Alternativen. Gold ist rückläufig, da die Zinsen steigen und man kann nicht die freie Liquidität in Oldtimer, Briefmarken oder Kunst stecken. Auch beginnen erste Banken die Guthaben von Privaten mit einem Negativzins zu bestrafen. Per Saldo bleiben wir bei unserer Normstrategie des Vormonats: Aktienquote nicht erhöhen, ggf. Altgewinne realisieren und wie Buffet mit hoher Kassenquote auf den eigenen „big pitch“ vorbereitet sein. Der DAX dürfte in Bälde bis auf 7.000 oder noch tiefer runter laufen, gleichwohl sind bis Weihnachten die 10.000 wieder drin, dann aber raus und feiern.

Wie stets an dieser Stelle diesmal einige kritische aber auch humoristische Lebens- und Börsenweisheiten, diesmal von Buffet, einem Anhänger der alten Industrien:

  • "Wenn jemand gute Aktien hat, wäre er verrückt, wenn er nur wegen eines Kursrückschlags verkaufen würde. Ich suche Unternehmen, die ich verstehe und von deren Zukunftsaussichten überzeugt bin."
  • "Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun."
  • "Reich wird, wer in Unternehmen investiert, die weniger kosten, als sie wert sind."
Haben Sie Rentabilitätsprobleme, sei es mit dem Hintergrund Schweiz oder der geringen Höhe aufgrund der Bankenhonorare oder sind Sie hinsichtlich Ihrer Vermögensdispositionen und Altersvorsorge unsicher, lassen Sie sich von uns beraten. Für ein unverbindliches erstes Beratungsgespräch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir beraten gegen Honorar und ohne Fixkosten, insbesondere behalten Sie hierbei die Verfügungsmacht und ihr Vermögen in der Hand und wir werden nicht von dem Produkteanbieter bezahlt.

Wollen Sie Ihr Unternehmen gegen die weiterhin instabile Konjunktur und die anhaltende Systemkrise sturmfest machen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir checken Ihr Geschäftsmodell und unterstützen Sie bei der strategischen Adjustierung.

Wir organisieren für Sie die Unternehmensnachfolge und nehmen im Vorfeld gerne eine indikative Unternehmensbewertung vor, damit Sie überschlägig eine Markteinschätzung ihres Unternehmens gewinnen. Auch prüfen wir gerne, ob Sie steuerlich richtig aufgestellt sind. Beachten Sie, dass erbschaftsteuerlichen Vergünstigungen für Betriebsvermögen auf dem Prüfstand stehen und wahrscheinlich nach der Bundestagswahl reduziert werden.

Die nachhaltige Verschärfung bei den Selbstanzeigen, vgl. unsere Homepage wird zum 1. 1. 2015 wirksam. Daher nehmen die von uns bearbeiteten Selbstanzeigen weiterhin zu. Weiterhin machen die Banken Druck und verlangen zeitnah den Nachweis, dass die Erträge hieraus dem Glossary Link Finanzamt gemeldet werden und kündigen die Beendigung der Geschäftsbeziehung an für den Fall, dass dieses nicht geschieht. Verfügungen über Konten, die möglicherweise in bar errichtet wurden, werden nur unbar, also durch Überweisung zugelassen. Wir sind in der Beratung von Selbstanzeigen und der Niederhaltung von Strafverfahren seit Jahren erfolgreich tätig. Beachten Sie bitte, dass auch eine abgestufte Glossary Link Selbstanzeige wie im Fall Hoeneß vergeblich versucht Zeit beansprucht. Wird die erste Schätzung zu niedrig angesetzt, greift die Straffreiheit nicht.

Auch zu beachten: Am 29. Oktober 2014 unterzeichnen mehr als 30 Finanzminister in Berlin ein internationales Abkommen über den automatischen Informationsaustausch in Steuersachen. Durch den jährlichen automatischen Austausch von Steuerinformationen wird es für die Finanzbehörden deutlich einfacher, Finanzinformationen aus dem Ausland zu erhalten und so für eine gerechte Besteuerung zu sorgen. Steuerhinterzieher haben es erheblich schwerer, Einkommensquellen vor dem Fiskus zu verbergen und sich auf Besteuerungshindernisse bei anonymen Vermögen zu verlassen.

Zur Erbschaftsteuer: Fällt die günstige Steuerregelung für Betriebsvermögen? Ab dem 8. Juli verhandelt hierüber das Bundesverfassungsgericht. Ein Grund für viele Mittelständler, die aktuelle Regelung zu nutzen, da hohe Steuerzahlungen kaum zu finanzieren sind und die Regelungen eine steuerfrei Übertragung erlauben.

Börsentipps Oktober 2014

Wie für den Monat August hier schon berichtet, ziehen die Zinsen an, zunächst nicht in Europa, sondern insbesondere in den USA, wo die Aufkäufe von Festverzinslichen durch die FED planmäßig reduziert werden vor dem Hintergrund einer verbesserten Realwirtschaft und steigender Inflation. In Europa zieht die Konjunktur nicht an, so dass die Zentralbankzinsen weiter reduziert wurden und die EZB beabsichtigt, Kreditverbriefungen direkt von den Banken aufzukaufen, um die Wirtschaft mit Investitionen zu beleben. Steigende Zinsen sind Gift für Realgüterpreise, also auch Aktien, so dass es nicht wundert, dass der DAX, der im Wesentlichen von ausländischen Anlegern beherrscht wird, Richtung sucht und abbröckelt, auch vor dem Hintergrund der geopolitischen Verwerfungen, die sich auch im offenen Deutschland widerspiegeln und eine Bühne am Sonntagabend bei Günter Jauch fanden. Die erwarteten unterschiedlichen Zinsentwicklungen fließen bereits in die Wechselkurse ein. Der Euro wird im Verhältnis zum Dollar schwächer und wird für das kommende Jahr schon unter der Erstnotierung von 1,18 Dollar gesehen. Schön für die Exporteure und damit für die starke deutsche Exportwirtschaft. Da die DAX-Werte alle sehr stark international aufgestellt sind, werden Absatz und Gewinn beflügelt, so dass bei niedrigem Basiszins das KGV ermäßigt wird. Die Frage ist nur, ob die Zinsabkopplung von dem Dollarraum nachhaltig gelingt. Der für die USA erwartete hohe Zins führt nicht nur zu Kapitalabflüssen aus den Schwellenländern, denn die Kreditaufnahme in den USA mit niedrigen Zinsen und Kreditvergabe zu hohen Zinsen ohne großes Risiko funktioniert nicht mehr. Was auch kaum funktionieren dürfte ist die EZB-Niedrigzinspolitik. Den aktuellen negativen Bankenstrafzins geben die Banken weiter an Firmen, die bereits heute in Teilen der Bank Zinsen für Tagesgeldguthaben zahlen müssen. Klar, im Zinsbereich haben wir keine Marktwirtschaft, sondern eine Planwirtschaft, gleichwohl haben wir noch freien Kapitalverkehr mit der Folge, dass Kapital aus dem Euro-Raum weiter in den Dollarraum wandert, Draghi hin oder Draghi her. Per Saldo wird auch hier das Risikokapital knapp und sucht rentable Anlagen, der Zins wird auch hier bei uns steigen und auf die Vermögensgüterpreise dämpfend wirken. So liegt es auf der Hand,dass der DAX Richtung sucht und wohl nach Süden wandert, so dass die Normstrategie für den Anleger lautet, die Aktienquote nicht zu erhöhen und ggf. Altgewinne zu realisieren.

Wie stets an dieser Stelle diesmal einige kritische aber auch humoristische Lebens- und Börsenweisheiten:

  • Man soll Ereignisse an der Börse mit dem Kopf verfolgen, nicht mit den Augen.
  • Man muss einer Börsentendenz entgegen gehen, nicht nachlaufen.
  • Hinter den Fassaden der großen Finanzinstitute sitzen meist keine Musterknaben.

Haben Sie Rentabilitätsprobleme, sei es mit dem Hintergrund Schweiz oder der geringen Höhe aufgrund der Bankenhonorare oder sind Sie hinsichtlich Ihrer Vermögensdispositionen und Altersvorsorge unsicher, lassen Sie sich von uns beraten. Für ein unverbindliches erstes Beratungsgespräch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir beraten gegen Honorar und ohne Fixkosten, insbesondere behalten Sie hierbei die Verfügungsmacht und ihr Vermögen in der Hand und wir werden nicht von dem Produkteanbieter bezahlt.

Wollen Sie Ihr Unternehmen gegen die weiterhin instabile Konjunktur sturmfest machen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir checken Ihr Geschäftsmodell und unterstützen Sie bei der strategischen Adjustierung.

Wir organisieren für Sie die Unternehmensnachfolge und nehmen im Vorfeld gerne eine indikative Unternehmensbewertung vor, damit Sie überschlägig eine Markteinschätzung ihres Unternehmens gewinnen. Auch prüfen wir gerne, ob Sie steuerlich richtig aufgestellt sind. Beachten Sie, dass erbschaftsteuerlichen Vergünstigungen für Betriebsvermögen auf dem Prüfstand stehen und wahrscheinlich nun durch das Bundesverfassungsgericht reduziert werden.

Die nachhaltige Verschärfung bei den Selbstanzeigen, vgl. unsere Homepage wird zum 1. 1. 2015 wirksam. Daher nehmen die von uns bearbeiteten Selbstanzeigen weiterhin zu. Weiterhin machen die Banken Druck und verlangen zeitnah den Nachweis, dass die Erträge hieraus dem Glossary Link Finanzamt gemeldet werden und kündigen die Beendigung der Geschäftsbeziehung an für den Fall, dass dieses nicht geschieht. Verfügungen über Konten, die möglicherweise in bar errichtet wurden, werden nur unbar, also durch Überweisung zugelassen. Wir sind in der Beratung von Selbstanzeigen und der Niederhaltung von Strafverfahren seit Jahren erfolgreich tätig. Beachten Sie bitte, dass auch eine abgestufte Selbstanzeige wie im Fall Hoeneß vergeblich versucht Zeit beansprucht. Wird die erste Schätzung zu niedrig angesetzt, greift die Straffreiheit nicht.

Zur Erbschaftsteuer: Fällt die günstige Steuerregelung für Betriebsvermögen? Ab dem 8. Juli verhandelt hierüber das Bundesverfassungsgericht. Ein Grund für viele Mittelständler, die aktuelle Regelung zu nutzen, da hohe Steuerzahlungen kaum zu finanzieren sind und die Regelungen eine steuerfrei Übertragung erlauben.

Börsentipps September 2014

Wirtschaft ist das Spannendste überhaupt, ganz oben die Börse. Es ist die alte und stets neue Frage: Halten, kaufen oder verkaufen? Diesmal wird wie immer die aktuelle Situation beleuchtet und ausgeleuchtet, ob eine Fremdverwaltung des Vermögens über Banken funktionieren kann. Zum ersten: Wir haben Krieg in Europa und keiner will es wahrhaben. Putin schwärmt vom Neuen Russland und Steinmeier warnt vor der Annektion einer Landverbindung zur Krim und der Krim selber. Die Situation schaukelt sich auch deshalb hoch, weil Putin innenpolitisch seinen Landsleuten wenig zu bieten hat, da die Wirtschaft nicht erst seit den westlichen Sanktionen stagniert und die Claquere mit den Machtspielchen auf seine Seite zieht. Die Situation im Gazastreifen scheint sich beruhigt zu haben und hinsichtlich der IS-Terroristen stützt man nun die Kurden und gefährdet dabei den Nato-Partner Türkei. Die außenpolitischen Probleme spiegeln sich in Deutschland wieder; das ist bekannt, wird aber in Kauf genommen, weil jeder Angst hat, qualitative Hürden bei der Einwanderung mit der Angst vor Stimmverlusten zu benennen. Die Gewinne der AfD in Sachsen zeigen aber, dass die Bevölkerung das Problem in der nichteinsehbaren Wahlurne benennt. Die Spiegelung der Weltprobleme wird sichtbar wenn vermeldet wird, dass 400 Deutsche für die IS kämpfen oder wenn in der Sauna in Badenweiler sich ein Russe weigert, die Füße aufs Handtuch zu stellen. Klar, die Wirtschaft leidet unter dem sich ausweitenden Ukraine-Konflikt, wichtiger ist aber die Erkenntnis, dass die Krise wiederkommt, die 2008 begann und mit dem Namen Lehmann verbunden ist. Deutschland hat mit Schröderschen Reformen, die diesem den Kopf gekosten haben, rechtzeitig gegengehalten und mit schmerzhaften angebotsorientierten Maßnahmen (Hartz) gegengehalten. Der kranke Mann Europas wurde dadurch der stärkste. In Frankreich vermeidet man traditionell diese Einschnitte in den Arbeitsmarkt und lässt die riesige Staatsquote ungeschoren. Der geforderte Verzicht auf die Einhaltung der Defizitkriterien hat der alten Regierung den Kopf gekostet, aber nach wie vor fordert Hollande die Geldpolitik. Aber Draghi ist mit seinem Latein am Ende. Die niedrigen Zinsen kommen bei den Unternehmen nicht an. Was bleibt sind Käufe von Unternehmenskrediten durch die Zentralbank und weitere Staatsfinanzierung, die wie Sinn feststellt, nicht der Gesetzeslage entspricht. Was für eine weitere leichte Geldpolitik in Europa spricht ist, die von Draghi gefürchtete Deflation, die 1928 die Weltwirtschaftskrise beschleunigte. Bei uns stagnieren die Preise und auf Unternehmensseite gewinnen Preisstrategien an Bedeutung, wobei die Preiserhöhungen über neue Produkte das Value Pricing erleichtern. Unser DAX, der am Dow klebt, muss also vor dem Hintergrund nicht steigender Gewinne und weiterhin niedriger Zinsen beurteilt werden. Damit dürfte das KGV, was zur Zeit mit rd. gut 13 noch erträglich ist, über rückläufige Gewinne steigen, so dass die Zittrigen zunehmen. Die Hartgesottenen werden ihre Positionen wohl halten, aber nicht ausbauen. Also: Halten. Zur Fremdverwaltung über Banken: Ein Vermögensverwalter („Mars“) hat den bekannten Zusammenhang wie folgt quantifiziert: Zwischen 1996 und 2013 lag die erzielbare Marktrendite gestreuter Anlagen bei 5,3 %. Die laufenden externen Verwaltungskosten schmälerten die Rendite auf 2,8 %. Ausgabeaufschlag, Depotgebühren und Steuern schmälerten die Rendite soweit, dass per Saldo kaum was übrig blieb. Diese Aussagen decken sich mit unseren Beobachtungen der Depots im Rahmen der Bearbeitung von Selbstanzeigen. Per Saldo muss man sich somit nicht nur um sein Einkommen, sondern auch um sein Vermögen selber kümmern, was Rockefeller früh erkannt hat.

Wie stets an dieser Stelle diesmal einige kritische aber auch humoristische Lebens- und Börsenweisheiten:

  • Verzocken Sie bloß nicht Ihre wertvolle Zeit!
  • Steigen die Kurse, kommen die Privatanleger. Fallen die Kurse, gehen die Privatanleger.
  • Niemand kennt die Menschen so gut wie der Beichtvater, der Bankier und der Bettler, Sizilianisches Sprichwort.

Haben Sie Rentabilitätsprobleme, sei es mit dem Hintergrund Schweiz oder der geringen Höhe aufgrund der Bankenhonorare oder sind Sie hinsichtlich Ihrer Vermögensdispositionen und Altersvorsorge unsicher, lassen Sie sich von uns beraten. Für ein unverbindliches erstes Beratungsgespräch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir beraten gegen Honorar und ohne Fixkosten, insbesondere behalten Sie hierbei die Verfügungsmacht und ihr Vermögen in der Hand und wir werden nicht von dem Produkteanbieter bezahlt.

Wollen Sie Ihr Unternehmen gegen die weiterhin instabile Konjunktur sturmfest machen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir checken Ihr Geschäftsmodell und unterstützen Sie bei der strategischen Adjustierung.

Wir organisieren für Sie die Unternehmensnachfolge und nehmen im Vorfeld gerne eine indikative Unternehmensbewertung vor, damit Sie überschlägig eine Markteinschätzung ihres Unternehmens gewinnen. Auch prüfen wir gerne, ob Sie steuerlich richtig aufgestellt sind. Beachten Sie, dass erbschaftsteuerlichen Vergünstigungen für Betriebsvermögen auf dem Prüfstand stehen und wahrscheinlich nun durch das Bundesverfassungsgericht reduziert werden.

Die von uns bearbeiteten Selbstanzeigen nehmen weiterhin zu. Zum einen machen die Banken Druck und verlangen zeitnah den Nachweis, dass die Erträge hieraus dem Glossary Link Finanzamt gemeldet werden und kündigen die Beendigung der Geschäftsbeziehung an für den Fall, dass dieses nicht geschieht. Verfügungen über Konten, die möglicherweise in bar errichtet wurden, werden nur unbar, also durch Überweisung zugelassen. Auf der anderen Seite entsteht Druck durch die geplante Verschärfung der Glossary Link Selbstanzeige. Wir sind in der Beratung von Selbstanzeigen und der Niederhaltung von Strafverfahren seit Jahren erfolgreich tätig. Beachten Sie bitte, dass auch eine abgestufte Selbstanzeige wie im Fall Hoeneß vergeblich versucht Zeit beansprucht. Wird die erste Schätzung zu niedrig angesetzt, greift die Straffreiheit nicht.

Zur Erbschaftsteuer: Fällt die günstige Steuerregelung für Betriebsvermögen? Ab dem 8. Juli verhandelt hierüber das Bundesverfassungsgericht. Ein Grund für viele Mittelständler, die aktuelle Regelung zu nutzen, da hohe Steuerzahlungen kaum zu finanzieren sind und die Regelungen eine steuerfrei Übertragung erlauben.

 

Börsentipps August 2014

Was sind die größten Risiken an den Kapitalmärkten? Die politische Lage in der Ukraine, die Gefahr von Spekulationsblasen an einigen Vermögensmärkten, die Gefahr japanischer Verhältnisse im Euroraum mit Deflation und Stagnation und die Gefahr eines Platzens der Kreditblase in China. Die Sanktionen und Gegenreaktionen von Putin belasten die Wirtschaft bereits wie im Maschinenbau erkennbar. Denkbar ist schlussendlich, dass die Gas- und Öllieferungen nach Europa reduziert werden. Die Verbraucherinflation ist im Griff, aber bei den zinsreagiblen Vermögenswerten wie Immobilien und Aktien werden Auswüchse erkennbar, insbesondere bei den Immobilienpreisen in Ballungszentren. Wenn nun sogar die Bundesbank zu Lohnsteigerungen aufruft, kann man deflatorische Entwicklungen vergessen. Im Übrigen hat eine Deflation aber auch positive Wirkungen, denn über sinkende Faktorpreise steigt die Wettbewerbsfähigkeit auch ohne Abwertungen nur: Leider sind die Faktorpreise nach unten nicht flexibel, so dass per Saldo die Inflation nicht das Problem, sondern die Lösung ist. China ist die Wachstumslokomotive der Weltwirtschaft, wenngleich man beachten muss, dass seine Wirtschaftsleistung bei rd. 70 % der US-amerikanischen und gut 50 % des Euroraumes liegt. Eine Krise dort politischer Art oder eine des maroden Bankensystems kann die Weltwirtschaft nicht gebrauchen. Das Wachstum in Amerika ist nicht sehr dynamisch, auch wenn die aktuelle Wachstumsrate des Sozialprodukts bei 4 % liegt, Kontinentaleuropa ist näher an der Stagnation als an dynamischem Wachstum, und das japanische Experiment kann auch scheitern. So passt es durchaus, dass an den Finanzmärkten keine Euphorie zu spüren ist. Zur Geldpolitik: In den Vereinigten Staaten zeichnet sich eine geldpolitische Trendwende, ebenso wie in Großbritannien ab. Die Bank of England dürfte nach Ansicht vieler Marktteilnehmer schon in diesem Jahr den Leitzins erhöhen. Die amerikanische Notenbank Federal Reserve wird im kommenden Jahr folgen. Dagegen wird die Europäische Zentralbank wegen der noch nicht stabilen Wirtschaft in den Krisenländern die niedrigen Zinsen und die sehr expansive Geldpolitik fortsetzen. Die Erwartungen an die Geldpolitik machen sich schon jetzt im Wechselkurs bemerkbar. Vor einem Monat lag der Euro noch bei 1,40 Dollar, nun sind es schon weniger als 1,35 Dollar. Die erwartete Zinswende in Amerika und später bei uns wird bei Dax-Werten mit hoher Verschuldung auf den Ertrag und damit auf den Kurs drücken. Die Firmen und Staaten können sich aber hier zur Zeit noch günstig verschulden. Probleme bekommen die Schwellenländer durch das steigende Zinsniveau, der Geldabzug nach den USA wird deren Wechselkurs und Importfähigkeit belasten und auch auf unsere Exportwerte durchschlagen. Alles hängt also irgendwie mit allem zusammen. Per Saldo wird man zur Einsicht kommen, dass man nicht immer investiert sein muss. Auf Sicht und je nach Lage des Einzelfalles kann auch ein sicheres Festgeld mit 2 Jahren Laufzeit und einer Verzinsung von 1,2 % p. a. eine Alternative sein, mehr als für 10-jährige Bundesanleihen gezahlt wird, bei denen Kursverluste ins Haus stehen, wenn das Zinsniveau hier steigt.

Für Steuerhinterzieher wird es im Übrigen noch enger: Auf die nationalen Verschärfungen haben wir hier bereits hingewiesen. Danach bleibt auch nach 2015 die strafbefreiende Glossary Link Selbstanzeige dem Grundsatz nach erhalten. Die Grenze, bis zu der Steuerhinterziehung ohne Zuschlag bei einer Selbstanzeige straffrei bleibt, wird von 50.000 auf 25.000 Euro gesenkt. Bei darüber liegenden Beträgen wird bei gleichzeitiger Zahlung eines Zuschlages in Höhe von 10 Prozent von der Strafverfolgung abgesehen. Ab einem Hinterziehungsbetrag von 100.000 Euro sind 15 Prozent Zuschlag zu entrichten, ab einem Hinterziehungsbetrag von 1 Million Euro sogar 20 Prozent. Bisher war ein Zuschlag von 5 Prozent ab einem Hinterziehungsbetrag von 50.000 Euro festgelegt. Aber auch international wird es schnell enger. Die OECD hat ein Vertragswerk mit 67 Ländern erarbeitet, wovon 40 diese Regelungen schon ab 2017 anwenden wollen. Die Regelungen sehen einen automatischen Informationsaustausch in Steuerangelegenheiten vor. Bankplätze wie die Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg haben sich ebenso zum Datenaustausch verpflichtet wie Singapur, die Britischen Jungferninseln und die Bermudas. Im September wird der komplette Standard den Finanzministern der zwanzig wichtigsten Wirtschaftsnationen vorgestellt. Bereits Ende Oktober soll der Standard in Berlin verabschiedet werden.

Per Saldo ein Grund mehr für Steuerverkürzer, sich zeitnah, also vor Jahresende, dem Glossary Link Finanzamt mit einer noch günstigen Selbstanzeige zu stellen. Wir bearbeiten Selbstanzeigen für Firmen und Privatpersonen seit Jahren erfolgreich.

Wie stets an dieser Stelle ein paar kritische aber auch humoristische Lebens- und Börsenweisheiten.

  • Wer den ganzen Tag arbeitet, hat keine Zeit, Geld zu verdienen (Rockefeller).
  • An der Börse muss man sich verhalten wie beim Baden im kalten Wasser: Hineinspringen und rasch wieder heraus (Rothschild).
  • Es gibt tausend Möglichkeiten sein Geld auszugeben, aber nur zwei, Geld zu verdienen: Entweder wir arbeiten für Geld oder Geld arbeitet für uns (Baruch)!

Haben Sie Rentabilitätsprobleme, sei es mit dem Hintergrund Schweiz oder der geringen Höhe aufgrund der Bankenhonorare oder sind Sie hinsichtlich Ihrer Vermögensdispositionen und Altersvorsorge unsicher, lassen Sie sich von uns beraten. Für ein unverbindliches erstes Beratungsgespräch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir beraten gegen Honorar und ohne Fixkosten, insbesondere behalten Sie hierbei die Verfügungsmacht und ihr Vermögen in der Hand und wir werden nicht von dem Produkteanbieter bezahlt.

Wollen Sie Ihr Unternehmen gegen die weiterhin instabile Konjunktur und die anhaltende Systemkrise sturmfest machen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir checken Ihr Geschäftsmodell und unterstützen Sie bei der strategischen Adjustierung.

Wir organisieren für Sie die Unternehmensnachfolge und nehmen im Vorfeld gerne eine indikative Unternehmensbewertung vor, damit Sie überschlägig eine Markteinschätzung ihres Unternehmens gewinnen. Auch prüfen wir gerne, ob Sie steuerlich richtig aufgestellt sind. Beachten Sie, dass erbschaftsteuerlichen Vergünstigungen für Betriebsvermögen auf dem Prüfstand stehen und wahrscheinlich nach der Bundestagswahl reduziert werden.

Die von uns bearbeiteten Selbstanzeigen nehmen weiterhin zu. Zum einen machen die Banken Druck und verlangen zeitnah den Nachweis, dass die Erträge hieraus dem Finanzamt gemeldet werden und kündigen die Beendigung der Geschäftsbeziehung an für den Fall, dass dieses nicht geschieht. Verfügungen über Konten, die möglicherweise in bar errichtet wurden, werden nur unbar, also durch Überweisung zugelassen. Auf der anderen Seite entsteht Druck durch die geplante Verschärfung der Selbstanzeige. Wir sind in der Beratung von Selbstanzeigen und der Niederhaltung von Strafverfahren seit Jahren erfolgreich tätig. Beachten Sie bitte, dass auch eine abgestufte Selbstanzeige wie im Fall Hoeneß vergeblich versucht Zeit beansprucht. Wird die erste Schätzung zu niedrig angesetzt, greift die Straffreiheit nicht.

Zur Erbschaftsteuer: Fällt die günstige Steuerregelung für Betriebsvermögen? Ab dem 8. Juli verhandelt hierüber das Bundesverfassungsgericht. Ein Grund für viele Mittelständler, die aktuelle Regelung zu nutzen, da hohe Steuerzahlungen kaum zu finanzieren sind und die Regelungen eine steuerfrei Übertragung erlauben.

Börsentipps Juli 2014

Zins und Inflation sind die aktuellen Themen zur Beurteilung der Anlagemöglichkeiten. Die EZB sähe gerne eine Inflation von 2 %, aktuell liegt sie im Euro-Raum bei 0,5 %. Vor diesem Hintergrund will die EZB das Zinsniveau bis 2016 unten lassen. Hierauf haben sich die Südländer und Frankreich bereits eingeschossen: Reformen an den Realgütermärkten unterbleiben und die Schulden steigen, da der Kapitaldienst wegen der niedrigen Zinsen noch dargestellt werden kann. Merkel hat Gabriel zurückgepfiffen, als dieser den Schwachländern noch mehr Zeit für die Reformen geben und hierfür die Stabilitätskriterien aufweichen wollte. So gingen im ersten Halbjahr alle Anlageklassen unter dem niedrigen Zinsniveau nach oben: Bundesanleihen 7 %, US-Staatsanleihen 5 %, europäische Aktien 4 %, etc.. Dass das so weiter gehen kann wird allgemein bezweifelt und das zu Recht, denn die konjunkturellen Schwankungen sind Bestandteil der Marktwirtschaft. In den USA steigen die Zinsen wegen des geminderten Kaufprogramms der Zentralbank für Festverzinsliche. In England und der Schweiz wird der Erwerb überteuerter Immobilien erschwert. Zieht die Weltwirtschaft an, wird der langfristige Zins wegen der Finanzierung der hierfür notwendigen Investitionen steigen. Auch die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich fordert ein Ende der Niedrigzinspolitik der Notenbanken im Hinblick auf die Preisblasen. Sie weist darauf hin, dass das die Zinskorrektur die Kreditvergabe an die Schwellenländer mindert mit allen bekannten und erlebten Dominoeffekten, die hiermit einher gehen. Es mag sein, dass der DAX noch bis 10.500 läuft, aber hierauf zu setzen bei den hohen Kursen und der schon sehr langen Hausse, ist dem Normalanleger nicht zu empfehlen. Der Anleger muss wissen, was er mit seinem Geld langfristig machen will. Wegen den hohen Kursen und Preisen kann es sinnvoll sein, mal nicht zu investieren und im Geld zu bleiben. Bankenvertreter äußern, um ins Geschäft zu kommen, Dividendenwerte und australischen Anleihen seien angesagt. Was nutzt es einem, eine Allianz (ein sehr gutes Papier) zu kaufen, wenn der Kurs wieder auf 60 runterfällt; hier helfen auch stabile Dividenden nicht weiter. Der australische Dollar hat bis Anfang 2014 aufgewertet und dann aber den Rückwärtsgang eingelegt, weil die Rohstoffnachfrage nachgelassen hat.

 Wie stets an dieser Stelle diesmal nur eine kritische aber auch humoristische Lebens- und Börsenweisheiten:

  • 1 % Glück ist oft mehr wert als 10 % Dividende.
  • Abends sollte man eine Idee haben, morgens muss man sie kritisch hinterfragen und mittags eine Entscheidung treffen.
  • Aktienkurse werden nicht nur von Erwartungen in der Zukunft beeinflusst, sondern auch von den Erwartungen an diese Erwartungen.

Haben Sie Rentabilitätsprobleme, sei es mit dem Hintergrund Schweiz oder der geringen Höhe aufgrund der Bankenhonorare oder sind Sie hinsichtlich Ihrer Vermögensdispositionen und Altersvorsorge unsicher, lassen Sie sich von uns beraten. Für ein unverbindliches erstes Beratungsgespräch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir beraten gegen Honorar und ohne Fixkosten, insbesondere behalten Sie hierbei die Verfügungsmacht und ihr Vermögen in der Hand und wir werden nicht von dem Produkteanbieter bezahlt.

Wollen Sie Ihr Unternehmen gegen die weiterhin instabile Konjunktur sturmfest machen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir checken Ihr Geschäftsmodell und unterstützen Sie bei der strategischen Adjustierung.

Wir organisieren für Sie die Unternehmensnachfolge und nehmen im Vorfeld gerne eine indikative Unternehmensbewertung vor, damit Sie überschlägig eine Markteinschätzung ihres Unternehmens gewinnen. Auch prüfen wir gerne, ob Sie steuerlich richtig aufgestellt sind. Beachten Sie, dass erbschaftsteuerlichen Vergünstigungen für Betriebsvermögen auf dem Prüfstand stehen und wahrscheinlich nun durch das Bundesverfassungsgericht reduziert werden.

Die von uns bearbeiteten Selbstanzeigen nehmen weiterhin zu. Zum einen machen die Banken Druck und verlangen zeitnah den Nachweis, dass die Erträge hieraus dem Glossary Link Finanzamt gemeldet werden und kündigen die Beendigung der Geschäftsbeziehung an für den Fall, dass dieses nicht geschieht. Verfügungen über Konten, die möglicherweise in bar errichtet wurden, werden nur unbar, also durch Überweisung zugelassen. Auf der anderen Seite entsteht Druck durch die geplante Verschärfung der Glossary Link Selbstanzeige. Wir sind in der Beratung von Selbstanzeigen und der Niederhaltung von Strafverfahren seit Jahren erfolgreich tätig. Beachten Sie bitte, dass auch eine abgestufte Selbstanzeige wie im Fall Hoeneß vergeblich versucht Zeit beansprucht. Wird die erste Schätzung zu niedrig angesetzt, greift die Straffreiheit nicht.

Zur Erbschaftsteuer: Fällt die günstige Steuerregelung für Betriebsvermögen? Am 8. Juli verhandelt hierüber das Bundesverfassungsgericht. Ein Grund für viele Mittelständler, die aktuelle Regelung zu nutzen, da hohe Steuerzahlungen kaum zu finanzieren sind und die Regelungen eine steuerfrei Übertragung erlauben.

Börsentipps Juni 2014

Hat sich gegenüber dem Vormonat Wesentliches geändert, was zu einer Änderung der Normstrategie eines Normalanlegers führt? Wohl kaum. Der Euro hat in den letzten beiden Jahren um rd. 14 % aufgewertet und bei den Arbeitskosten hat Deutschland ebenfalls zugelegt, so dass es den Unternehmen schwer fällt die Gewinnlagen weiter auszubauen. Die Hausse läuft rd. 5 Jahre und wird wohl noch etwas dauern, aber nochmals 5 Jahre sind nicht zu erwarten. Die 10-jährigen Bundesanleihen rentieren mit 1,4 %, was einem KGV von rd. 70 entspricht. Das DAX-KGV liegt momentan bei 13,5 der Durchschnitt der letzten 5 Jahre bei 12. Der Ankündigung von Draghi, weitere Zinssenkungen mit dem Kauf von Staatsanleihen wird von Schäuble mit verfassungsrechtlichen Argumenten entgegengetreten. Das Risiko bei Festverzinslichen weiter zu erhöhen, um die Rendite zu erhöhen, ist stark risikobehaftet wie die Mittelstandsanleihen zeigen, also auch kein gangbarer Weg. Die Marktzinsen steigen: Aktuell verzinst sich eine 10-järige US-Staatsanleihe mit rd. 2,6 Prozent, vor einem Jahr lag der Satz bei 1,6 Prozent. Die Ankündigung der amerikanischen Notenbank, den Markt künftig mit weniger zusätzlicher Liquidität zu versorgen, hat seit dem Frühsommer 2013 kräftige Bewegungen an den Finanzmärkten ausgelöst. Für den deutschen Anleger ist es daher per Saldo richtig, den Aktienanteil zu überprüfen und insbesondere nicht hochzufahren. Wacklige Titel sollten durch Dividendentitel ersetzt werden. Hier liegen einige sehr stabile DAX-Werte im Bereich von 3 % bis 5 %.

Wie stets an dieser Stelle diesmal nur eine kritische aber auch humoristische Lebens- und Börsenweisheit (eine fast wahre Geschichte):

Trader vs. Risk Manager

Fünf Trader und fünf Risk Manager reisen mit dem Zug zu einer Konferenz.

Jeder Risk Manager geht zum Billetautomaten und löst ein Fahrschein.

Die fünf Trader aber kaufen zusammen nur ein einziges Ticket.

Kurz bevor der Kontrolleur das Abteil betritt, schließen sich die fünf Trader in die Zugtoilette ein. Als der Kontrolleur die geschlossene Türe sieht, klopft er an und sagt: "Fahrscheine bitte!" Die Trader schieben ihren einzigen Fahrschein unter der Türe durch. Der Kontrolleur, zufrieden das Billet gesehen zu haben, geht weiter.

Die Risk Manager werden darüber richtig wütend.

Auf der Rückfahrt kaufen sich die Risk Manager nur ein einziges Ticket. Die Trader aber kaufen sich gar keines!

Als sie den Zug besteigen, schließen sich die Risk Manager sofort in der Toilette ein. Die Trader schauen dem zu, treten vor die Toilettentüre und klopfen an: "Fahrscheine bitte."

Darauf schieben die Risk Manager ihren Fahrschein unter der Türe durch, und die Trader laufen zufrieden davon.

Und die Moral von der Geschicht? Die Risk Manager versuchen immer die Methoden der Trader zu übernehmen ohne sie je zu verstehen...

Die von uns bearbeiteten Selbstanzeigen nehmen weiterhin zu. Zum einen machen die Banken Druck und verlangen zeitnah den Nachweis, dass die Erträge hieraus dem Glossary Link Finanzamt gemeldet werden und kündigen die Beendigung der Geschäftsbeziehung an für den Fall, dass dieses nicht geschieht. Verfügungen über Konten, die möglicherweise in bar errichtet wurden, werden nur unbar, also durch Überweisung zugelassen. Auf der anderen Seite entsteht Druck durch die geplante Verschärfung der Glossary Link Selbstanzeige. Wir sind in der Beratung von Selbstanzeigen und der Niederhaltung von Strafverfahren seit Jahren erfolgreich tätig. Beachten Sie bitte, dass auch eine abgestufte Selbstanzeige wie im Fall Hoeneß vergeblich versucht Zeit beansprucht. Wird die erste Schätzung zu niedrig angesetzt, greift die Straffreiheit nicht.

Am 9. 5. 2014 haben die Länderfinanzminister folgendes Eckpunktepapier zur Verschärfung der Selbstanzeige beschlossen:

Die strafbefreiende Selbstanzeige bleibt dem Grundsatz nach erhalten. Die Grenze, bis zu der Steuerhinterziehung ohne Zuschlag bei einer Selbstanzeige straffrei bleibt, wird von 50.000 auf 25.000 Euro gesenkt. Bei darüber liegenden Beträgen wird bei gleichzeitiger Zahlung eines Zuschlages in Höhe von 10 Prozent von der Strafverfolgung abgesehen. Ab einem Hinterziehungsbetrag von 100.000 Euro sind 15 Prozent Zuschlag zu entrichten, ab einem Hinterziehungsbetrag von 1 Million Euro sogar 20 Prozent. Bisher war ein Zuschlag von 5 Prozent ab einem Hinterziehungsbetrag von 50.000 Euro festgelegt.

Daneben soll die Strafverfolgungsverjährung in allen Fällen der Steuerhinterziehung auf zehn Jahre ausgedehnt werden. Der Steuerhinterzieher muss künftig für die vergangenen zehn Jahre "reinen Tisch machen" und die hinterzogenen Steuern für diese Jahre nachzahlen, um strafrechtlich nicht mehr verfolgt werden zu können.

Zudem müssen neben dem hinterzogenen Betrag in Zukunft auch die Hinterziehungszinsen in Höhe von 6 Prozent pro Jahr sofort entrichtet werden, damit Straffreiheit eintritt.

Der Bundesminister der Finanzen unterstützt die Eckpunkte zur Verschärfung der Selbstanzeige. Er wird nunmehr in Abstimmung mit den Ländern auf dieser Grundlage einen Gesetzesvorschlag erarbeiten. Das Gesetz soll zum 1. Januar 2015 in Kraft treten.

Die Finanzministerinnen und Finanzminister der Länder haben sich im Einzelnen auf folgende Verschärfungen und Positionen verständigt:

1. Die Berichtigungspflicht erstreckt sich künftig in allen Fällen der Steuerhinterziehung auf einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren. Damit ist auch die umgehende Nachentrichtung der hinterzogenen für den gesamten Zehnjahreszeitraum zwingend, um Strafbefreiung erlangen zu können.

2. Zu diesem Zweck wird die Strafverfolgungsverjährung durch Änderung des § 376 Absatz 1 Glossary Link AO auch bei einfacher Steuerhinterziehung von fünf auf zehn Jahre ausgedehnt.

3. Künftig kommt in Fällen der schweren Steuerhinterziehung im Sinne des § 370 Absatz 3 AO nur noch ein Absehen von Strafverfolgung bei gleichzeitiger Zahlung des Zuschlages in Betracht. § 371 Absatz 2 AO wird um einen entsprechenden Ausschlusstatbestand ergänzt.

4. Die strafbefreiende Selbstanzeige nach § 371 AO ist künftig nur noch bei einem Hinterziehungsbetrag von bis zu 25.000 Euro möglich. Ab diesem Betrag wird nur noch bei gleichzeitiger Zahlung eines Zuschlages von der Strafverfolgung abgesehen.

5. Der Zuschlag nach § 398a AO wird abhängig vom Hinterziehungsvolumen wie folgt festgelegt: - Über 25.000 Euro bis 100.000 Euro beträgt er 10 Prozent, - über 100.000 Euro bis 1.000.000 Euro beträgt er 15 Prozent, - über 1.000.000 Euro beträgt er 20 Prozent.

6. Die sofortige Entrichtung der Hinterziehungszinsen von 6 Prozent pro Jahr ist künftig zusätzliche Wirksamkeitsvoraussetzung für die strafbefreiende Selbstanzeige.

7. Es wird gesetzlich klargestellt, dass auch die Umsatzsteuer- oder Lohnsteuer-Nachschau eine Sperrwirkung für die strafbefreiende Selbstanzeige auslöst ebenso wie eine Bekanntgabe der Prüfungsanordnung nur an den Begünstigten.

8. Im Bereich der Anmeldesteuern gibt es eine gesetzliche Klarstellung zur Beseitigung bestehender praktischer und rechtlicher Verwerfungen. Insbesondere muss eine berichtigte oder verspätete Glossary Link Steuer(vor)anmeldung, die keine Jahreserklärung ist, als wirksame Teilselbstanzeige gelten können.

9. Ein steuerartenübergreifendes Vollständigkeitsgebot wird nicht befürwortet, da dieses in Anbetracht der erhöhten Anforderungen an die Rechtssicherheit im Strafrecht kaum rechtsklar ausgestaltet werden könnte. Hinzu kommt, dass es nur unter erheblichem Aufwand für die Finanzämter administrierbar und überprüfbar wäre. Aufgrund der bereits bestehenden rechtlichen und praktischen Probleme im Bereich der Anmeldesteuern (insbesondere Umsatzsteuer und Lohnsteuer) müssten diese aus Gründen der Rechtsklarheit aus dem Vollständigkeitsgebot ausgenommen werden, um eine handhabbare Regelung überhaupt zu ermöglichen. Diese Sonderbehandlung der Umsatzsteuer würde zu Verwerfungen hinsichtlich der anderen Steuerarten führen und wäre rechtlich kaum zu begründen.

10. Es wird eine europarechtskonforme steuerliche Anlaufhemmung bei ausländischen Kapitalerträgen mit zeitlicher Befristung eingeführt, deren konkrete rechtliche Umsetzung im Gesetzgebungsverfahren festgelegt wird.

11. Insbesondere wegen verfassungsrechtlicher Bedenken im Hinblick auf den Grundsatz des Selbstbelastungsverbots und daraus folgender Verwertungsverbote wird von einer Einführung einer Obergrenze für die Wirksamkeit der Selbstanzeige abgesehen. Solche Verwertungsverbote hätten im Besteuerungsverfahren nicht nur im Hinblick auf die Gleichmäßigkeit der Besteuerung, sondern auch in administrativer Hinsicht erhebliche negative Auswirkungen.

Haben Sie Rentabilitätsprobleme, sei es mit dem Hintergrund Schweiz oder der geringen Höhe aufgrund der Bankenhonorare oder sind Sie hinsichtlich Ihrer Vermögensdispositionen und Altersvorsorge unsicher, lassen Sie sich von uns beraten. Für ein unverbindliches erstes Beratungsgespräch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir beraten gegen Honorar und ohne Fixkosten, insbesondere behalten Sie hierbei die Verfügungsmacht und ihr Vermögen in der Hand und wir werden nicht von dem Produkteanbieter bezahlt.

Wollen Sie Ihr Unternehmen gegen die weiterhin instabile Konjunktur sturmfest machen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir checken Ihr Geschäftsmodell und unterstützen Sie bei der strategischen Adjustierung.

Wir organisieren für Sie die Unternehmensnachfolge und nehmen im Vorfeld gerne eine indikative Unternehmensbewertung vor, damit Sie überschlägig eine Markteinschätzung ihres Unternehmens gewinnen. Auch prüfen wir gerne, ob Sie steuerlich richtig aufgestellt sind. Beachten Sie, dass erbschaftsteuerlichen Vergünstigungen für Betriebsvermögen auf dem Prüfstand stehen und wahrscheinlich nun durch das Bundesverfassungsgericht reduziert werden.

Börsentipps Mai 2014

Die Börse sucht Richtung und da die Kurse weltweit von den amerikanischen Pensionsfonds gemacht werden, starren alle in Richtung USA und nebenbei wird der Geburtstag von Altkanzler Schröder hinsichtlich der Entwicklungen in der Ukraine kommentiert. Die Zinssteigerungstendenzen bleiben unverändert. In Bezug auf das "Tapering" bleibt bei der Fed der Autopilot wohl weiter eingeschaltet. Pro Sitzung dürfte das Anleihekaufprogramm in Höhe von derzeit monatlich 55 Mrd. USD um jeweils 10 Mrd. USD reduziert werden. Somit sollten die Fed-Vertreter voraussichtlich im Oktober die komplette Einstellung des Programms ankündigen. Auf der aktuellen Sitzung dürften die Währungshüter beschließen, die Asset-Käufe ab Mai auf monatlich 45 Mrd. USD zu reduzieren. Im März wurde die "forward guidance" dahingehend angepasst, dass man zukünftig nicht mehr ausschließlich die Arbeitslosenquote als makroökonomische Entscheidungsvariable betrachtet, sondern verstärkt auch auf Inflationsindikatoren schaut. Auf Sicht dürfte damit das derzeitige Leitzinsniveau von 0-0,25 % beibehalten werden. Die EZB hält ebenfalls das Zinsniveau niedrig, um die Konsolidierung der Staatsfinanzen zu unterstützen. Der runde Geburtstag von Schröder wird wohl belohnt von einer Intervention Putins zur Freilassung der deutschen Offiziere und öffnet damit Putin ein Fenster zur Gesichtswahrung und einer vorsichtig zu bewertenden Befriedung des Problems. Gleichwohl dürfte sich per Saldo nach den Wahlen die Ost-Ukraine Russland nähern. Nur zur Erinnerung: Schröder hat als Bundeskanzler die Energieabhängigkeit von Russland erhöht und ist dafür nach seinem Rücktritt mit Posten bei Gazprom bezahlt worden. Der gesamte Schwebezustand der Börse bei niedrigen aber steigenden Zinsen und wohl nicht weiter steigenden Unternehmensgewinnen verbreitet für den Anleger somit keine Sicherheit, so dass nachhaltige Anlageentscheidungen ausbleiben. Gleichwohl dürfte die Normstrategie richtig sein, die Aktienquote runter zu fahren und Gewinne mitzunehmen, um anschließend auf Kurzläufer zu setzen mit guter Bonität, um nach Steuern ein Großteil der Inflationsrate zu kompensieren.

Wie stets an dieser Stelle ein paar kritische aber auch humoristische Lebens- und Börsenweisheiten:

  • Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt. (Wilhelm Busch)
  • Alkohol kann die Phantasie stimulieren, unnütze Hemmungen beiseite räumen, und das ist sehr oft besonders günstig. (André Kostolany)
  • Als Daueranleger in Geldwerten (Festgeld, Festverzinsliche etc.) kommen Sie langfristig auf keinen grünen Zweig. Sitzfleisch zahlt sich langfristig nur bei Sachwerten für Sie aus - gerade auch an der Börse! Betrachten Sie ab sofort ihre Aktienanlage - ähnlich wie Ihre Immobilien - als Daueranlage. (Gottfried Heller)

Haben Sie Rentabilitätsprobleme, sei es mit dem Hintergrund Schweiz oder der geringen Höhe aufgrund der Bankenhonorare oder sind Sie hinsichtlich Ihrer Vermögensdispositionen und Altersvorsorge unsicher, lassen Sie sich von uns beraten. Für ein unverbindliches erstes Beratungsgespräch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir beraten gegen Honorar und ohne Fixkosten, insbesondere behalten Sie hierbei die Verfügungsmacht und ihr Vermögen in der Hand und wir werden nicht von dem Produkteanbieter bezahlt.

Wollen Sie Ihr Unternehmen gegen die weiterhin instabile Konjunktur und die anhaltende Systemkrise sturmfest machen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir checken Ihr Geschäftsmodell und unterstützen Sie bei der strategischen Adjustierung. Wir organisieren für Sie die Unternehmensnachfolge und nehmen im Vorfeld gerne eine indikative Unternehmensbewertung vor, damit Sie überschlägig eine Markteinschätzung ihres Unternehmens gewinnen. Auch prüfen wir gerne, ob Sie steuerlich richtig aufgestellt sind. Beachten Sie, dass erbschaftsteuerlichen Vergünstigungen für Betriebsvermögen auf dem Prüfstand stehen und wahrscheinlich nun nach der Bundestagswahl reduziert werden.

Die von uns bearbeiteten Selbstanzeigen nehmen weiterhin zu. Zum einen machen die Banken Druck und verlangen zeitnah den Nachweis, dass die Erträge hieraus dem Glossary Link Finanzamt gemeldet werden und kündigen die Beendigung der Geschäftsbeziehung an für den Fall, dass dieses nicht geschieht. Verfügungen über Konten, die möglicherweise in bar errichtet wurden, werden nur unbar, also durch Überweisung zugelassen. Auf der anderen Seite entsteht Druck durch die geplante Verschärfung der Glossary Link Selbstanzeige. Wir sind in der Beratung von Selbstanzeigen und der Niederhaltung von Strafverfahren seit Jahren erfolgreich tätig. Beachten Sie bitte, dass auch eine abgestufte Selbstanzeige wie im Fall Hoeneß vergeblich versucht Zeit beansprucht. Wird die erste Schätzung zu niedrig angesetzt, greift die Straffreiheit nicht.

Börsentipps April 2014

Es stehen drei Themen an: Uli, Lebensversicherungen und die Lage im Allgemeinen und insbesondere die an der Börse. Klar, Uli hat mit Devisen gezockt, ein extrem schwieriges Terrain, insbesondere für einen Fußballer, ein Fehler, dann hat er seinen Bankberater von Vontobel mit dem Setzen beauftragt, ein weiterer Fehler. Uli hat bei der Bank wohl 50.000 Trades gemacht, war laufend am Zocken, es ging ums Spiel, wie Uli sagt um Adrenalin pur, klarer Fehler. Da Uli Steuern verkürzen wollte machte er keine Buchführung, ein weiterer Fehler, er verlor den Überblick. Kein Glück oder mit Franzens Worten Pech hatte Uli als das erhoffte Steuerabkommen mit der Schweiz scheiterte, dass er hierauf voll setzte, war ein Fehler. Uli stand nach dem Auftauchen der Stern-Reporter unter Aufdeckungsdruck, ging zu seinem Altsteuerberater, der einen Fahndungsprüfer in Vorruhestand hinzuzog: Klarer Fehler. Richtig wäre ein Blick in die Gelben Seiten gewesen: Einen, der sich mit sowas auskennt. Die Selbstanzeige wies von 7 Jahren nur für 2 Jahre ausdrücklich Gewinne aus: Bei der unsicheren Datenlage auf dieser Grundlage eine Glossary Link Selbstanzeige zu erstatten, ist nicht nur eine Fehler, sondern eine große Dummheit. Wie allseits bekannt muss das Glossary Link Finanzamt in die Lage versetzt werden, aufgrund der Selbstanzeige einen Glossary Link Steuerbescheid zu erlassen, Schätzungsfehler werden bis zu 5 % toleriert. Hier hätten die Berater in dieser Krisensituation bei unsicherer Datenlage weit über die erkennbaren Beträge und dass für alle Jahre Gewinne deklarieren müssen, ein Riesenfehler, der die Selbstanzeige unwirksam werden ließ und Uli in den Knast schickte. In einer weiteren Runde mit dem Finanzamt hätte man dann wie geschehen, die wohl richtigen Beträge genannt und in der Zwischenzeit die Aussetzung der Vollziehung der geänderten Steuerbescheide erwirken können. Anwalt Feigen hatte argumentiert, der Glossary Link Steuerberater habe versäumt, einen einzigen Satz in die Selbstanzeige zu schreiben - einen Hinweis, dass auch für die Jahre mit hohen Verlusten Steuern fällig werden dürften und meinte "Das hätte dazu geführt dass wir nach meiner sicheren Überzeugung hier nicht sitzen würden": Ein taktischer Fehler. Richter Heindl stellte hierzu nur klar: "In diesem Punkt kommen wir nicht zusammen". Dass der BGH das anders sieht, ist nicht zu erwarten.

Uli dürfte der Spaß neben den dreieinhalb Jahren mit Zins und Strafzins rd. € 50 Mio. kosten. Da von dem Dreyfus-Darlehen nicht mehr viel übrig ist, geht es für Uli per Saldo um die Wurst bzw. um seine Wurstfabrik. denn der FC Bayern wird ihn fallen lassen müssen. Als Konsequenz trat Uli mittlerweile von seinen Ämtern als Präsident und Aufsichtsratschef beim FC Bayern zurück. Er verzichtet auf eine Revision und akzeptiert seine Haftstrafe. Ulis Hauptfehler: Kontrollverluste auf allen Ebenen. Rücktritt und Verzicht auf Revision: Kein Fehler. Uli hat fertig. Wenn sich die Meldungen als wahr herausstellen sollten, dass Uli ein noch größeres Rad gedreht hat als vor Gericht verhandelt wurde, dürfte Uli ganz fertig haben.

Zur Lebensversicherung: Was nun, was tun? Die von den Deutschen so geliebte Lebensversicherung ist in einer erheblichen Zwickmühle. Statistiker arbeiten auf, dass im europäischen Vergleich das persönliche Vermögen der Deutschen mit denen der Schwachländer kaum standhält. Ursache ist die Risikoscheu und insbesondere die hier bisher präferierte Lebensversicherung, die für Vertreter, die Versicherung und die Aktionäre lohnend war, kaum jedoch für den Versicherten: Die ins Schaufenster gestellten Prozentsätze beziehen sich bei Kapitalversicherungen auf den Sparanteil und nicht auf die geleisteten Einzahlungen. Auch wurde selten hinterfragt, ob eine Versicherung zum Aufbau der Altersversorgung grundsätzlich sinnvoll ist. Der Unfall der Gebrüder Lehman führte zu einer globalen Finanzkrise, an der wir noch heute leiden. Alle relevanten Zentralbanken halten nach wie vor mit ihrem Aspirin, dem leichten Geld mit niedrigem Zins dagegen, ein Ende ist nicht in Sicht. Der sichere Zins liegt unter einem Prozent, die Inflationsrate beim Doppelten. Per Saldo können viele Lebensversichrungen ihre Zinszusagen nicht mehr einhalten. Das brisante Thema wurde vor der Wahl von Schäuble kassiert, nun liegt es wieder auf dem Tisch: Die Versicherungen brauchen für die Altverträge Geld. Woher soll es kommen? Von den Versicherten, deren Verträge bald fällig werden und von den Aktionären. Zur Zeit muss die Hälfte der Bewertungsreserven an die Versicherten ausgeschüttet werden. Diese Reserven sind durch die Kurssteigungen von Wertpapieren aus der Niedrigzinspolitik entstanden. Daneben sollen Dividenden nur gezahlt werden, wenn die Verträge erfüllt werden können. Weiterhin müssen die Vertreter ihre Provisionen offen legen und der aktuelle Garantiezins soll von 1,75 % auf 1,25 % gesenkt werden. Wie oben gesagt, Zins bezogen auf den Sparanteil, also nach Kosten. Es wird durch die aktuelle Diskussion vielen bewusst werden, dass der Sinn einer Lebensversicherung hinterfragt werden muss, das gilt für Alt- und Neuverträge, Depots sind hinsichtlich Aktien von Versicherern zu durchforsten, denn sinkende Ausschüttungen bedeuten sinkende Kurse. Für Verträge, die kurzfristig fällig werden, stellt sich die Frage, ob eine Kündigung sinnvoll ist. Der Kunde erhält dann zwar die Hälfte an den Bewertungsreserven verliert aber den Schlussüberschuss, den es nur gibt, wenn der Vertrag bis zum vereinbarten Laufzeitende durchgehalten wird. Zur Börse: Die Ukraine hatten wir im letzten Brief nicht auf der Karte, wie andere auch. Putin fällt der Wechsel von den Winterspielen in Sotschi zur Krim nicht schwer, nächste Kandidaten sind die Ostprovinzen der Ukraine und die Polen werden nervös. Der Westen hat vorsichtshalber erklärt, dass eine militärische Intervention ausscheide, und damit Putin einen Freifahrtschein ausgestellt. Die Wirtschaft hat keine Moral und weist auf Exporteinbußen durch die Sanktionen hin. Eine per Saldo schwierige Gemengelage mit einem unterschätzen Gegner. Diese Auseinandersetzung hat das Potential zu höherem. Die Börse leidet natürlich hierunter, jedoch orientiert sie sich an den US-Börsen, da hier unter den Achteurofünfziganhängern kaum Spekulanten nachwachsen. Hier geht das Spiel anders: Die Parteien wählen ihre Bürger und müssen nun liefern, ob die Politik richtig oder falsch ist, spielt keine Rolle. Wenn in ein paar Jahren die Arbeitslosenzahlen steigen und die Ausbildungsverhältnisse zurückgehen sind wieder andere schuld. Auf ihrer ersten Pressekonferenz rutschte der Vorsitzenden der US-Zentralbank, Janet Yellen, ein Halbsatz heraus, der auf eine erste Zinserhöhung sechs Monate nach dem Ende von Qantitative Easing schließen lässt. Da die Staatsanleihekäufe der Fed voraussichtlich im Herbst enden, würde die erste Zinserhöhung im Frühjahr 2015 durchgeführt werden. Damit rutschen die bisherigen Planungen um ein halbes bis ein ganzes Jahr nach vorn. Die Marktteilnehmer stellten sich umgehend darauf ein. Sie verließen fluchtartig die Anleihen am kurzen Ende. Die Renditen bei den 2-jährigen und 5-jährigen Anleihen stiegen merklich, bzw. die Kurse kamen ins Rutschen. Die große Hoffnung ist, dass die verbesserte Realwirtschaft auf die Geldspritzen in Bälde verzichten kann. Aber eines ist klar: Höhere Zinsen sind Gift für die Börse und der aktuelle Börsenzyklus ist bereit über Gebühr lang. Und da ist ja auch noch die Krim, es brennt die Lunte. Der normale Zocker sollte daher das Geld von Tisch nehmen.

Wie stets an dieser Stelle ein paar kritische aber auch humoristische Lebens- und Börsenweisheiten:

  • Für einen Spekulanten ist es sinnvoller, über eine Sache nachzudenken, und nichts zu unternehmen, als etwas zu unternehmen, ohne nachzudenken.
  • Man soll Ereignisse an der Börse mit dem Kopf verfolgen, nicht mit den Augen.
  • Man muss einer Börsentendenz entgegen gehen, nicht nachlaufen.

Haben Sie Rentabilitätsprobleme, sei es mit dem Hintergrund Schweiz oder der geringen Höhe aufgrund der Bankenhonorare oder sind Sie hinsichtlich Ihrer Vermögensdispositionen und Altersvorsorge unsicher, lassen Sie sich von uns beraten. Für ein unverbindliches erstes Beratungsgespräch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir beraten gegen Honorar und ohne Fixkosten, insbesondere behalten Sie hierbei die Verfügungsmacht und ihr Vermögen in der Hand und wir werden nicht von dem Produkteanbieter bezahlt.

Wollen Sie Ihr Unternehmen gegen die weiterhin instabile Konjunktur und die anhaltende Systemkrise sturmfest machen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir checken Ihr Geschäftsmodell und unterstützen Sie bei der strategischen Adjustierung.

Wir organisieren für Sie die Unternehmensnachfolge und nehmen im Vorfeld gerne eine indikative Unternehmensbewertung vor, damit Sie überschlägig eine Markteinschätzung ihres Unternehmens gewinnen. Auch prüfen wir gerne, ob Sie steuerlich richtig aufgestellt sind. Beachten Sie, dass erbschaftsteuerlichen Vergünstigungen für Betriebsvermögen auf dem Prüfstand stehen und wahrscheinlich nun nach der Bundestagswahl reduziert werden.

Die von uns bearbeiteten Selbstanzeigen nehmen zu. Zum einen machen die Banken Druck und verlangen zeitnah den Nachweis, dass die Erträge hieraus dem Finanzamt gemeldet werden und kündigen die Beendigung der Geschäftsbeziehung an für den Fall, dass dieses nicht geschieht. Verfügungen über Konten, die möglicherweise in bar errichtet wurden, werden nur unbar, also durch Überweisung zugelassen. Auf der anderen Seite entsteht Druck durch die geplante Verschärfung der Selbstanzeige. Der aktuelle Stand ist hier, dass die Finanzstaatssekretäre von Bund und Ländern am 6. März über die Reform beraten haben. Ihre Empfehlung soll Grundlage der Beratung der Finanzminister Ende März werden. Der Handlungsbedarf für eine Selbstanzeige steigt also. Auffallend ist auch, dass zunehmend Anfragen an uns heran getragen werden von Steuerpflichtigen, die vom Finanzamt konkret wegen einer Geschäftsbeziehung zu einer schweizer Bank angesprochen und um Aufklärung gebeten werden, so das Intro für das mögliche Strafverfahren. Wir sind in der Beratung von Selbstanzeigen und der Niederhaltung von Strafverfahren seit Jahren erfolgreich tätig.

Börsentipps März 2014

Es führt kein Weg an der Einsicht vorbei, dass die langfristigen Zinsen steigen, insbesondere in den USA. Von hier aus werden die Märkte weltweit gemacht unabhängig davon, wie es in anderen Märkten aussieht. Und es gilt: Zinsen oben, Kurse unten. Europa ist von Deflationsängsten getrieben und will daher den Zins unten lassen. China trübt sich zunehmend ein: Die Banken und bankenähnliche Fonds sitzen auf nicht abschließend werthaltigen Krediten an Staatsunternehmen und Private aus Immobilienkrediten. Ein viel beachteter Einkaufsmanagerindex für China ging auf unter 50, den niedrigsten Wert seit einem halben Jahr und ein Wert unter 50 signalisiert eine schrumpfende Wirtschaft. Der chinesische Markt hat für die deutsche Automobilindustrie mittlerweile eine höhere Bedeutung als der europäische. Auch die Schwellenländer stemmen sich mit eigenen Zinserhöhungen gegen Kapitalabflüsse Richtung USA, ihre Börsen kommen hierdurch unter die Räder. Vor Augen führen sollte man sich auch, dass der aktuelle Wachstumszyklus des DAX ab Ende 2008 läuft, was sehr lang ist, wenngleich sich die Realwirtschaft europaweit zu erholen scheint. Die Kurse suchen aktuell Richtung, die Anleger, die in den vergangen Jahren erhebliche Gewinne gemacht haben sind nervös und überlegen Kasse machen, was zu sinkenden Kursen führt. Hier wird gerne eine gesuchte Hiobsbotschaft gefunden. So breitete sich wie ein Lauffeuer der "Chart of Doom" in den Medien aus und versetzte Anleger in helle Aufregung. Im besagten Chart wird der Kursverlauf des Dow Jones von 1928 bis ins Jahr 1930 dem Kursverlauf des Dow Jones ab Juli 2012 gegenübergestellt. Die optische Parallelität der beiden Kursentwicklungen suggeriert, dass wir uns aktuell an einem äußerst kritischen Punkt befinden: Setzt sich dieser "ähnliche" Verlauf fort, steht uns im Jahr 2014 der große Crash bevor - analog zur großen Depression 1929. Beim zweiten Hinsehen entpuppt sich das Ganze als eine statistische Spielerei, aber: Die Börse ist keine Einbahnstraße. Quintessenz: Die Zittrigen sollten ihre Positionen glatt stellen und die Hartgesottenen noch die gesehenen 10.000 für den DAX zum Jahresende mitnehmen. Beiden dürfte klar sein, dass in den letzten Jahren gut bis sehr gut verdient wurde und ein Rücksetzer kommt in jedem Fall.

Wie stets an dieser Stelle ein paar kritische aber auch humoristische Lebens- und Börsenweisheiten, diesmal von Warren Buffet himself:

  • Wer sich nach den Tipps von Brokern richtet, kann auch einen Friseur fragen, ob er einen neuen Haarschnitt empfiehlt.
  • Reich wird, wer in Unternehmen investiert, die weniger kosten, als sie wert sind.
  • Konzentrieren Sie Ihre Investments. Wenn Sie über einen Harem mit vierzig Frauen verfügen, lernen Sie keine richtig kennen.

Haben Sie Rentabilitätsprobleme, sei es mit dem Hintergrund Schweiz oder der geringen Höhe aufgrund der Bankenhonorare oder sind Sie hinsichtlich Ihrer Vermögensdispositionen und Altersvorsorge unsicher, lassen Sie sich von uns beraten. Für ein unverbindliches erstes Beratungsgespräch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir beraten gegen Honorar und ohne Fixkosten, insbesondere behalten Sie hierbei die Verfügungsmacht und ihr Vermögen in der Hand und wir werden nicht von dem Produkteanbieter bezahlt.

Wollen Sie Ihr Unternehmen gegen die weiterhin instabile Konjunktur und die anhaltende Systemkrise sturmfest machen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir checken Ihr Geschäftsmodell und unterstützen Sie bei der strategischen Adjustierung.

Wir organisieren für Sie die Unternehmensnachfolge und nehmen im Vorfeld gerne eine indikative Unternehmensbewertung vor, damit Sie überschlägig eine Markteinschätzung ihres Unternehmens gewinnen. Auch prüfen wir gerne, ob Sie steuerlich richtig aufgestellt sind. Beachten Sie, dass erbschaftsteuerlichen Vergünstigungen für Betriebsvermögen auf dem Prüfstand stehen und wahrscheinlich nun nach der Bundestagswahl reduziert werden.

Die von uns bearbeiteten Selbstanzeigen nehmen zu. Zum einen machen die Banken Druck und verlangen zeitnah den Nachweis, dass die Erträge hieraus dem Glossary Link Finanzamt gemeldet werden und kündigen die Beendigung der Geschäftsbeziehung an für den Fall, dass dieses nicht geschieht. Verfügungen über Konten, die möglicherweise in bar errichtet wurden, werden nur unbar, also durch Überweisung zugelassen. Auf der anderen Seite entsteht Druck durch die geplante Verschärfung der Glossary Link Selbstanzeige. Der aktuelle Stand ist hier, dass die Finanzstaatssekretäre von Bund und Ländern am 6. März über die Reform beraten. Ihre Empfehlung soll Grundlage der Beratung der Finanzminister Ende März werden. Der Handlungsbedarf für eine Selbstanzeige steigt also. Auffallend ist auch, dass zunehmend Anfragen an uns heran getragen werden von Steuerpflichtigen, die vom Finanzamt konkret wegen einer Geschäftsbeziehung zu einer schweizer Bank angesprochen und um Aufklärung gebeten werden, so das Intro für das mögliche Strafverfahren. Wir sind in der Beratung von Selbstanzeigen und der Niederhaltung von Strafverfahren seit Jahren erfolgreich tätig.

Börsentipps Februar 2014

Corriger la fortune (durch Betrug dem Glück nachhelfen) ist nicht nur in Lessings Lustspiel Minna von Barnhelm gegenwärtig. Ob ADAC-Statistik, Auslandsvermögen chinesischer Nomenklatura, Goldpreis, Zinshöhe, Bilanzen oder Aktienkurse, möglicherweise auch im Zwischenmenschlichen wird geflunkert oder schlicht betrogen. Wie Bilanzen im Rahmen einer Bilanzpolitik "geglättet" werden steht in jedem besseren Lehrbuch, die Grenzen der Kosmetik sind im Strafgesetzbuch analog Lessing formuliert, wobei Glück durch "rechtswidriger Vermögensvorteil" ersetzt wird und auf maximal 5 Jahre hingewiesen wird. Bei der Schätzung der Entwicklung von Aktienkursen verschafft sich der Spekulant 1. Stufe einen Überblick über den inneren Wert des Papiers, was immer das sein mag, und trifft seine Kauf- bzw. Verkaufsentscheidungen. Der Spekulant höherer Ordnung, also der, der mit dieser Praxis erste Verluste eingefahren hat weiß, dass seine Einschätzung unbedeutend ist, er kann den Markt nicht machen. Es kommt also auf die Meinung der anderen Marktteilnehmer an. Die Meinung der anderen wird im Wesentlichen von Analysten gemacht, hier gibt es Kauf- und Verkaufsanalysten, so dass deren Meinungen mit Vorsicht zu genießen sind, denn auch sie wollen ihrem Glück etwas nachhelfen. Sich an der Marktmeinung zu orientieren, neben Value-Aspekten, hat Buffet zum nachhaltigen Erfolg verholfen. Blackrock, der weltweit größte Vermögensverwalter, bekam Anfang des Jahres überraschend Besuch vom Staatsanwalt. Der Vorwurf lautete, Blackrock stütze sich bei Transaktionen auf nicht öffentlich zugängliche Informationen, um den zukünftigen Analystenberichten über Unternehmen zuvorzukommen und habe auch seine Größe eingesetzt, um sicherzustellen, dass Analysten antworten werden, so die Mitteilung, auch gab es für die Analysten einen geldlichen Kick-Back. Der Staatsanwalt stellte fest, dass die Umfragen ermöglichten, bisher nicht veröffentlichte Analystenstimmungen zu erfassen, mit denen man vor der Marktreaktion auf kommende Analystenberichte handeln konnte und erkannte auf Finanzbetrug. In einem anderen Fall hatte das FBI festgestellt, dass Händler großer Banken spezielle Klingeltöne und Handzeichen eingesetzt haben sollen, um die vertraulichen Informationen weiterzugeben. Durch diese "primitiven" Methoden erfuhren die Trader, wie sie große Aufträge von Fannie Mae und Freddie Mac ausnutzen konnten.

Die Banker stellten für jeden ihrer Kunden einen anderen Klingelton ein. Dadurch erfuhren die Trader, dass ein großer Auftrag platziert wird.

Sie kamen dann den Aufträgen der US-Hypotheken-Banken im Zins-Swaps-Markt zuvor. Dadurch verschlechterten sich die Markt-Bedingungen für Fannie Mae und Freddie Mac. Wenn die riesigen Aufträge der Hypotheken-Banken ausgeführt sind, kann man die eigenen Zins-Swaps rückgängig machen und von der Marktbewegung profitieren. Wenn Sie noch die alte Börsenweisheit "An der Börse wird nicht geklingelt" im Ohr haben, so können Sie hiervon für sich nunmehr Abstriche machen. Wenn Sie mit Indexfonds unterwegs sind, sind die Informationsvorsprünge der Institutionellen wohl eher abbaubar, Sie müssen sich nur mit der Materie beschäftigen. Napoleon hat schon festgestellt: "Das sicherste Mittel, um arm zu bleiben, ist, ein ehrlicher Mensch zu sein." Napoleon ist aber auch ein Beispiel dafür, wie man endet, wenn man laufend den moralischen Rubikon überschreitet. Was bleibt, dem Glück entgegen zu gehen und das Glück des Tüchtigen zu suchen.

Zur Börse aktuell: Die US-Berichtssaison dürfte die sehr hohen Bewertungen wohl nicht bestätigen, so dass mit einem Rücksetzer von 10 % gerechnet wird, der auch auf die alte Welt durchschlagen dürfte, in the short run; in the long run sind aber die 10.000 für den DAX wohl bis Jahresende weiterhin drin. Es bleibt aber spannend: Kaufen, halten oder verkaufen? Kaufen wohl heute nicht, halten oder verkaufen? Da die Zinsen steigen, vgl. Exodus aus Schwellenländern, für die Zittrigen also verkaufen, die Hartgesottenen halten.

Wie stets an dieser Stelle ein paar kritische aber auch humoristische Lebens- und Börsenweisheiten:

  • Einkommen und Vermögen sind keine Schande, höchstens die Art, wie sie zu Stande kommen. (Bruno Kreisky, österreichischer Kanzler, 1911-1990)
  • Zum Reichtum führen viele Wege, und die meisten von ihnen sind schmutzig. (Marcus Tullius Cicero, Redner, 106-43 v. Chr.)
  • Ich würde gern leben wie ein armer Mann mit einem Haufen Geld. (Picasso)

Haben Sie Rentabilitätsprobleme, sei es mit dem Hintergrund Schweiz oder der geringen Höhe aufgrund der Bankenhonorare oder sind Sie hinsichtlich Ihrer Vermögensdispositionen und Altersvorsorge unsicher, lassen Sie sich von uns beraten. Für ein unverbindliches erstes Beratungsgespräch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir beraten gegen Honorar und ohne Fixkosten, insbesondere behalten Sie hierbei die Verfügungsmacht und ihr Vermögen in der Hand und wir werden nicht von dem Produkteanbieter bezahlt.

Wollen Sie Ihr Unternehmen gegen die weiterhin instabile Konjunktur und die anhaltende Systemkrise sturmfest machen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir checken Ihr Geschäftsmodell und unterstützen Sie bei der strategischen Adjustierung.

Wir organisieren für Sie die Unternehmensnachfolge und nehmen im Vorfeld gerne eine indikative Unternehmensbewertung vor, damit Sie überschlägig eine Markteinschätzung ihres Unternehmens gewinnen. Auch prüfen wir gerne, ob Sie steuerlich richtig aufgestellt sind. Beachten Sie, dass erbschaftsteuerlichen Vergünstigungen für Betriebsvermögen auf dem Prüfstand stehen und wahrscheinlich nun nach der Bundestagswahl reduziert werden.

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